Viele Fragen weiter ungeklärt

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Viele Fragen weiter ungeklärt

Nach dem Tod einer Familie im Westerwald fehlt vom Verdächtigen noch immer jede Spur.

© Polizei Rheinland-Pfalz

Rund einen Monat nach dem mutmaßlichen Dreifachmord in Weitefeld im Westerwald ist unklar, ob der Tatverdächtige noch lebt. Die Polizei könne nicht ausschließen, dass der Verdächtige leblos irgendwo liege, heißt es von der Polizei. “Aber auch in die anderen Richtungen wird natürlich ermittelt.”

Die Polizei sei auch ohne größere Suchmaßnahmen regelmäßig in Weitefeld. “Wir haben nach wie vor unsere Präsenzstreifen da oben”, sagte ein Polizeisprecher der dpa. Eine größere Aktion stehe derzeit aber nicht an.

Mehr als 1.700 Hinweise eingegangen

Rund 1.770 Hinweise seien eingegangen, so der Polizeisprecher. Es kämen mittlerweile aber nicht mehr so viele dazu, was nicht verwunderlich sei.

Vor dem Wohnhaus stehen auch mehr als vier Wochen nach der Tat noch Blumen und Kerzen. Die Garage und die Haustür sind weiterhin versiegelt.

Was steckt hinter der Tat?

Am Dienstag (6.5.2025) ist die Tat einen Monat her. Am 6. April 2025 fand die Polizei eine tote Familie in einem Wohnhaus in Weitefeld. Das Ehepaar und ihr 16 Jahre alter Sohn wurden getötet. Der Tatverdächtige ist ein 61 Jahre alter Mann aus einem Nachbarort. Von ihm fehlt seit der Tat jede Spur, trotz umfangreicher Suchen und einem öffentlichen Fahndungsaufruf.

Es ist weiterhin unklar, was das Motiv für die Tat ist. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits mitgeteilt, dass sie ein zufälliges Treffen nicht ausschließen könne.