Kosten im Blick
Veröffentlicht: Dienstag, 17.06.2025 09:53
Das Kreisjugendamt Siegen-Wittgenstein ist nicht zu teuer.
Das Kreisjugendamt Siegen-Wittgenstein arbeitet effizienter als viele denken: sowohl bei den stationären Hilfen als auch beim Gesamtaufwand pro 1.000 Jugendliche unter 21 Jahren liegen die Kosten unter dem Durchschnitt der Kreisjugendämter in Südwestfalen. Das zeigen die ersten Ergebnisse eines Vergleichsprojekts, das der Kreistag angestoßen hatte. Der Kreis-Jugendhilfeausschuss spricht heute Nachmittag darüber.
Wie teuer ist das Kreisjugendamt?
Hintergrund: Immer wieder war in den Gremien des Kreises die Frage gestellt worden, wie teuer das Kreisjugendamt eigentlich ist. Um diese Diskussion auf eine fundierte Basis zu stellen, wurde ein Vergleichsring mit den vier anderen Kreisen in Südwestfalen ins Leben gerufen. Ziel ist es, aussagekräftige Zahlen zu erheben, die die Kostenentwicklung der Jugendämter vergleichbar machen.
Höchste Kinderbetreuungsquote
„Natürlich investieren wir in absoluten Zahlen viel Geld in unsere Kinder und Jugendlichen“, erklärt Landrat Andreas Müller. „Aber die Ergebnisse des Vergleichs zeigen klar: Unser Kreisjugendamt ist nicht ‚zu teuer‘. Jeder Euro, den wir ausgeben, ist eine Investition in die Zukunft unserer jungen Generation.“
Ein weiterer Erfolg: Siegen-Wittgenstein hat die höchste Kinderbetreuungsquote in ganz Südwestfalen. „Das ist nicht nur ein Beleg für die gute Arbeit unseres Jugendamtes, sondern auch eine spürbare Entlastung für die Familien in unserer Region“, betont Müller.