Pogromgedenken in Siegen

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Pogromgedenken in Siegen

In Siegen haben sich gestern rund 400 Menschen versammelt. Sie haben an die Zerstörung des Gotteshauses 1938 erinnert.

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Dort, wo sich heute in Siegen das Aktive Museum befindet, stand bis Ende der 30er-Jahre eine Synagoge – also ein jüdisches Gotteshaus. Am 10. November 1938 haben die Nationalsozialisten das Gebäude in Brand gesteckt. Zahlreiche Jüdinnen und Juden kamen ums Leben. Andere wurden in Konzentrationslager deportiert. An diese schrecklichen Ereignisse wurde gestern vor Ort bei einer Gedenkveranstaltung erinnert. Thema war dabei auch, dass die Judenfeindlichkeit in Deutschland wieder zunimmt. Am Radio Siegen-Mikrofon zeigte sich die NRW-Antisemitismusbeauftragte Sylvia Löhrmann, besorgt: