DEHOGA warnt vor Aus für Minijobs

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DEHOGA warnt vor Aus für Minijobs

Eine Experten-Kommission schlägt im Zuge der Rentenreform vor, Minijobs für Erwachsene abzuschaffen. Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Westfalen warnt nun vor drastischen Folgen.

© Radio Siegen (Symbolbild)

Lars Martin vom DEHOGA Westfalen sieht die wirtschaftliche Existenz vieler Betriebe bedroht.

Pläne der Experten

Eine Experten-Kommission hat neue Vorschläge für eine umfassende Rentenreform in Deutschland vorgelegt. Ein zentraler Punkt ist dabei die geplante Abschaffung von Minijobs für alle Erwachsenen.

Mehr Sozialbeiträge

Durch den Wegfall dieser Arbeitsform sollen Minijobs in reguläre, sozialversicherungspflichtige Stellen umgewandelt werden. Ziel der Politik ist es, die Einnahmen in den Sozialkassen deutlich zu steigern.

Kritik vom DEHOGA

Der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Westfalen äußert deutliche Kritik an diesen Plänen der Kommission. Lars Martin vom Verband bezeichnet das mögliche Ende der Minijobs als eine Katastrophe. Falls die Minijobber wegfallen sollten, drohen laut Martin kürze Öffnungszeiten, weniger Veranstaltungen und zusätzliche Ruhetage.

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Wichtige Hilfe

In der Gastronomie gelten Minijobs als eine besonders unkomplizierte Möglichkeit, Personal für den Service zu finden. Für viele Betriebe in der Region sind diese Aushilfen laut Lars Martin unverzichtbar, weil sich die Arbeit in der Gastronomie und Hotellerie nicht gleichmäßig auf den ganzen Tag verteilt. Es sei immer mal wieder mehr oder auch weniger zu tun - und da brauche es diese unkomplizierten Arbeitskräfte.

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Existenz in Gefahr

Ohne die Unterstützung der Minijobber könnten einige Gastronomiebetriebe laut Verband kaum wirtschaftlich überleben. Die Umwandlung in normale Stellen würde zu deutlich höheren Sozialabgaben führen, so der DEHOGA.

Politischer Konflikt

Lars Martin sieht in dem Vorschlag zudem einen klaren Widerspruch zu anderen aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung - etwa der Aktivrente, bei der sich Rentner steuerfrei etwas dazuverdienen dürfen. Er fordert daher, an der bewährten Arbeitsform für die Branche festzuhalten.

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